Katze rettet Kind

Ein sehenswerter Videoclip auf Youtube

Beispiele giftiger Humanpräparate für Haustiere

1. Schmerzmittel    z.Bsp. Ibuprofen, Diclofenac :

kleinste Mengen können zu schweren Magen-Darm Geschwüren und Nierenversagen führen

2. Paracetamol: bei Katzen führen kleine Mengen zur Zerstörung der Erythrozyten und damit zum Verlust Sauerstoff zu transportieren.

Bei Hunden kommt es nach Aufnahme kleiner Mengen zu Lebernekrose ,nach größeren Mengen ebenfalls zur Erythrolyse

3. Anti-Baby Pille: Nicht kastrierte weibliche Haustiere können eine Östrogenvergiftung bekommen.

Bei Vögeln kann es bereits nach Aufnahme kleiner Mengen zur Knochmarkssuppression kommen.

4. Antideppressiva: potente Wirkstoffe ,wie Amphetamin und Methylphenidat können bereits in geringen Mengenzu lebensbedrohlichen Krämpfen, Hyperthermie und Herzversagen führen.

 

"Reiselust statt Transportfrust"

Unter diesem Motto gibt Ihnen die Firma "WDT" wertvolle Tipps rund um den Transport Ihrer Katze.

 

Lesen Sie mehr dazu auf den folgenden Seiten: http://www.wdt.de/katzentransport

 

Aufgepasst beim Welpenkauf

Die Freude ist groß , wenn ein kleiner Hundewelpe in die Familie kommt.

Einige Hunderassen sind besonders begehrt und so kommt der ein oder andere Welpenwurf aus dem Ausland oder vielleicht nicht aus dem „Hause“ des „Züchters“ der diese Hundewelpen anbietet.

Der Stress für so ein kleines Wesen ist sehr gross, besonders in diesem Alter, indem die Immunabwehr noch nicht ausgebildet ist und es eine Lücke in der Immunabwehr des Welpen gibt.

 

So können in diesem Alter , indem Welpen von der Mutterhündin abgesetzt werden  (ca 8. bis 12. Lebenswoche) Erkrankungen lebensbedrohlich werden und Infektionen auftreten,.

 

Dazu gehören zum Beispiel Wurmbefall, Infektion mit Giardien und Parvovirose.

 Apathie, Durchfall und Erbrechen können symptomatisch sein.

 

Die Tatsache ,dass das  Muttertier bei den Welpen ist , die Tiere geimpft sind und einem Tierarzt vorgestellt wurden ,sowie die durchgeführte Entwurmung des  Welpen geben einen  Hinweis auf eine gute Betreuung des Welpen.

 

Toxoplasmose: Informationen für Katzenhalter und Schwangere

Der  Erreger der Toxoplasmose Toxoplama gondii  kann von Katzen auf den Menschen übertragen werden. Bei schwangeren Frauen kann es zu schweren Schäden beim  unbgeborenen Kind führen.

Jedoch droht die Gefahr nur in Ausnahmefällen!

 

Es besteht keine Gefahr für das ungeborene Kind , wenn die Mutter vor der Schwangerschaft bereits einmal ,evtl  unbemerkt mit dem Erreger infiziert wurde. Wenn die Mutter keine Antikörper gegen  den Toxoplasmose- Erreger hat, kann  durch entsprechende Hygienemassnahmen einer Infektion vorgebeugt werden.

  Nur die Freigänger  oder mit rohem Fleisch ernährte Katzen  können ein Risiko darstellen. Dass diese Katzen frisch infiziert sind und anstecken, ist jedoch sehr unwarscheinlich. Eine Infektion mit Ausscheidung von Oozysten wurde bis jetzt bei weniger als 1% der Katzen festgestellt *.

Nicht nur die eigene Katze , sondern z.B. über Kontaminierte Erde, verschmutztes Wasser und rohes Fleisch können die Toxoplasmose-Erreger übertragen werden.

 

Hygienemassnahmen zum Schutz vor Infektion:

-kein Kontakt zum Katzenkot , auch bei Gartenarbeiten Handschuhe tragen

-Toxoplasmose –Oozysten (infektiöses Stadium der Toxoplasmen) sind  erst 2-5 Tage nach Kotausscheidung infektiös. Tägliche Reinigung der Katzentoilette und ausspülen mit heissem Wasser.

-Katze nicht mit rohem Fleisch füttern

-Hygiene  beim Zubereiten von rohem Fleisch

-nur Wasser mit Trinkwasserqualität trinken

 

Ist meine Katze ansteckend?

Das Tier ist nur ansteckend  ,wenn im Bluttest  keine Antikörper nachgewiesen werden und gleichzeitig die Kotprobe Toxoplasmose positiv ist.

Sind die Blut- und Kotuntersuchung negativ, war und ist die Katze bislang nicht infiziert.

Sie kann nur zum Ausscheider von Toxoplasmose-Stadien werden, wenn sie sich selbst frisch infiziert.

Werden serologisch Antikörper nachgewiesen, hat die Katze früher eine Toxoplasmoseinfektion durchgemacht. Sie ist weder jetzt noch in Zukunft- auch bei erneuter Infektion- ansteckend.

 

*Schwars et al. 2008Vet Parasitol. 152 34-48

 

Initiative Zahngesundheit

  

Zahn und Zahnbetterkrankungen 

 

Bei der allgemeinen Untersuchung ,z.Bsp. zum Zeitpunkt der Impfung , zeigen sich sehr häufig bei der Untersuchung des Maules Zahnfleisch - und Zahnerkrankungen.

Aus Zahnbelag bildet sich brauner Zahnstein.

Bakterien  greifen das Zahnfleisch an,  Parondontose , Rückbildung des Zahnfaches und Eitertaschen sind die Folgen.

Allein der Geruch ist oft Merkmal für so ein Geschehen, das Allgemeinverhalten der Tiere für den Tierbesitzer unauffällig.

 

Achten sie auf die ersten Anzeichen:

 

-Das Tier ist weniger lebhaft, hat kein Interesse am Kauen und Spielen

-Berührung der Schnauze werden nikcht zugelassen

-Schlechter Atem ist fast immer ein Anzeichen für Zahn- und  Zahnbetterkrankungen

- Verfärbung und Ablagerung an Schneide-,Fang- und Backenzähnen, gerötetes    Zahnfleisch

-Zahnfleischbluten

 

Impfung gegen Leishmaniose

 

Seit  neustem gibt es eine Impfung gegen Leishmaniose beim Hund. Sie wird durch den Stich der Sandmücke übertragen. Das Vorkommen sind besonders die Mittelmeerländer, es sind aber auch schon Fälle in Deutschland,Österreich und der Schweiz aufgetreten.

Das Auftreten von Fieber, Gelenkentzündungen, Nierenerkrankung und Hautveränderungen können nach einem Aufenthalt in diesen Regionen hinweisend sein auf die Infektion mit Leishmaniose.

Jetzt gibt es die erste Impfung gegen Leishmaniose.



Aktuelles aus der Praxis

Parasiten bei Bartagamen

Parasiten können Ursache verschiedener Krankheitssymptome bei Bartagamen sein.

Oft werden diese mit dem Futtertier aufgenommen,schädigen den Darm und verursachen eine Immunschwäche.

Eine Kotuntersuchung bringt Klarheit.

Wurmei

Gefährliche Spielzeuge

Häufig werden im Handel Spielzeuge angeboten, wie zBsp. Spielzeugmäuse  oder -bälle.  Viele lassen sich leicht  zerkauen und werden abgeschluckt.Teile davon bleiben als Fremdkörper im Magen oder wandern in den Darm und verursachen Probleme wie Erbrechen, Durchfall oder sogar einen Darmverschluss.

Links: Spielzeugmaus, rechts: Innenteil, der aus dem Darm einer Katze entfernt wurde
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